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Thorsten Franz

IT-Projektmanager und Consultant. Technisch verwurzelt, in der Verantwortung zu Hause, seit über zwanzig Jahren in Projekten, die selten zweimal gleich waren.

Porträt Thorsten Franz

Wo ich herkomme

Ich komme aus einer Generation, in der Lehrjahre noch Gewicht hatten. Meine berufliche Prägung begann in einem industriellen Umfeld, in dem man Abteilung für Abteilung durchlief und Abläufe nicht nur kannte, sondern im Detail begriff. Ausgebildet als Energieelektroniker, Abschluss mit Auszeichnung.

Entscheidend war dabei ein Prinzip, das ich früh von meinem Vater gelernt habe: aufmerksam beobachten und analysieren, statt vorbeizusehen. Dieses Fundament ist der Grund, warum ich komplexe Zusammenhänge schnell erfasse und daraus praxistaugliche Lösungen ableite – und warum ich auf einer Baustelle die Aussage eines Elektrikers prüfen kann, statt sie zu protokollieren.

In über zwei Jahrzehnten Projektgeschäft habe ich selten dieselbe Aufgabe zweimal gemacht. Jedes Umfeld angesehen, analysiert, zu Ende gedacht, Fähigkeiten nachgeschärft und Ergebnisse geliefert – unabhängig davon, ob ich die Aufgabe schon einmal hatte.

Was mich unterscheidet: Taste

In einer Welt, in der KI Code schreibt, Texte produziert und Analysen liefert, bleibt eine Fähigkeit un-automatisierbar: zu wissen, was davon zählt.

Paul Graham nennt es Taste. Rick Rubin lebt es – ohne ein Instrument zu spielen, hat er mehr Hit-Alben produziert als fast jeder andere, weil er immer wusste, was gut ist und was nicht.

Ich habe in meiner Arbeit dasselbe Prinzip verinnerlicht. Nicht die Ausführung ist das Differenzierungsmerkmal, sondern das Urteil. Die Richtung. Die Fähigkeit, in einem Projekt mit hundert offenen Punkten sofort zu erkennen, was wirklich auf dem kritischen Pfad liegt – und was Lärm ist.

KI ist mein Werkzeug. Das Urteil ist meins.

Woran ich mich halte

Erst verstehen, dann handeln.

Ich nehme mir die Zeit, die Situation wirklich zu erfassen, bevor ich einen Plan aufstelle. Lösungen, die aus halbem Verständnis entstehen, halten nicht.

Verantwortung für das Ergebnis, nicht für die Umsetzung.

Was ich beginne, bringe ich zu einem tragfähigen Abschluss. Wenn etwas auf meinem Tisch landet, löse ich es.

Klarheit, auch wenn sie unbequem ist.

Kein Beschönigen von Problemen, kein Fachjargon ohne Erklärung. Ein Termin, der im Juni schon nicht mehr stimmt, wird durch Schweigen bis September nicht besser.

Pragmatismus vor Perfektion.

Eine Lösung, die heute im Betrieb läuft, ist mehr wert als ein Konzept, das nie umgesetzt wird. Eine gute Idee wird erst wertvoll, wenn sie unter realen Bedingungen funktioniert.

Dienst am Unternehmer.

Ich sehe meine Arbeit als Entlastung – ruhig, verbindlich und mit echtem Interesse am Erfolg des anderen. Diskretion ist selbstverständlich.

Mittelstand und Konzern

Fünfzehn Jahre habe ich für mittelständische Unternehmen die IT-Leitung extern übernommen – Firmen bis 120 Mitarbeiter, bis zu fünf Mandate parallel, manche über zehn Jahre durchgehend. Dort gibt es niemanden, an den man etwas abgeben kann. Man ist Strategie, Budget, Betrieb und Datenschutz in einer Person.

Danach die andere Seite: bei einem internationalen Lebensmitteleinzelhandelskonzern die Infrastrukturverantwortung für 14 EU-Großlager mit drei parallelen Neubauprojekten. Auf der Cloud-Plattform eines internationalen Handelskonzerns die Leitung interdisziplinärer Teams und das erste BSI-C5-Testat der Organisation.

Beides zu kennen ist der eigentliche Unterschied. Im Mittelstand lernt man Breite und Pragmatismus, im Konzern Struktur, Governance und den Umgang mit einem externen Prüfer. Wer nur eines davon hat, merkt es spätestens dann, wenn beides gebraucht wird.

Warum es zwei Adressen gibt

Zwanzig Jahre habe ich mit meiner eigenen Firma mittelständische Kunden in Deutschland betreut. Als meine Familie nach Zypern ging, ist diese Praxis nicht verschwunden: Meine Tochter Leonie führt heute falocon Ltd als Eigentümerin und Direktorin, die Bestandskunden werden dort von einem Team betreut, und ich arbeite in Teilzeit mit.

Das war eine bewusste Trennung. Laufende Betreuung braucht Vertretung, Struktur und Kontinuität – sie sollte nicht an einer Person hängen. Was sehr wohl an einer Person hängen darf, sind befristete Aufgaben mit klarer Verantwortung: eine Projektleitung bis zur Abnahme, eine Interimsleitung, ein Compliance-Programm mit einem Prüfer am anderen Ende des Tisches.

falocon ist so gebaut, dass es ohne mich funktioniert. Diese Seite gibt es, weil manche Aufgaben genau mich meinen.

falocon.com →

Fakten

GEBOREN
1976
SITZ
Prodromi, District Paphos, Zypern
AUSBILDUNG
Energieelektroniker (Abschluss mit Auszeichnung) · Berufskolleg, Fachhochschulreife · Akademie der Arbeit: Arbeits-, Sozial- und Verfassungsrecht, BWL, Finanzpolitik
ZERTIFIKATE
Projektmanager (IHK, 2018) · Datenschutzbeauftragter (TÜV, 2023 - DSC, 2018) · Fachkunde Datenschutz TTDSG (BvD, 2022)
WEITERBILDUNG
ITIL4 Foundation · Change Management · und viele weitere
SPRACHEN
Deutsch (Muttersprache), Englisch (fließend)

Vollständiges CV LinkedIn Xing

Reden wir

Wenn Sie ein Vorhaben haben, für das Sie jemanden mit dieser Art von Erfahrung suchen – schildern Sie es mir. Ich sage Ihnen ehrlich, ob ich der Richtige bin.

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